Dschungeltour in Thailand - Dschungeltour im Norden Thailands
Asien

Dschungeltour im Norden Thailands

Der Norden Thailands ist bekannt für seine Hügellandschaft und Bergdörfer, die auf einer Dschungeltour erkundet werden können. Die faszinierende Stadt Chiang Mai war daher im Frühjahr 2016 der Ausgangspunkt unserer dreitägigen Ausflug in den Dschungel inklusive dem Besuch einer Elefantenfarm und einem Wildwasser-Rafting auf dem Fluss.

Organisation einer Dschungeltour

Hauptsächlich bieten die Touristenbüros und Unterkünfte in Chiang Mai drei unterschiedliche Touren an, die sich jedoch nur in der Dauer und dem Ablauf ein wenig unterschieden. Ein, zwei oder drei Tage kann man durch die Hügel der Provinz wandern, eine der zahlreichen Elefantencamps besuchen und mit dem Boot durch den Fluss raften. Ab dem zweiten Tag können zusätzlich die Wasserfälle der Berglandschaft erkundet werden und bei der längsten Tour wird in einem der Bergdörfer übernachtet.

Die Preise der Dschungeltour unterscheiden sich je nach Dauer, wobei der längste Trip das günstigste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Zwischen den verschiedenen Touristenbüros gibt es keine Preisunterschiede, trotzdem solltet ihr bei Interesse die Preise der unterschiedlichen Büros vergleichen – ein paar Ausreißer gibt es immer. Im Preis inklusive sind Unterkunft und Verpflegung während des gesamten Ausflugs. Je nach Reisezeit kann die Tour auch sehr spontan gebucht werden, wir haben zum Beispiel erst am Abend vor der Dschungeltour gebucht und dies war kein Problem.

Die Blumen- und Schmetterlingsfarm

Am nächsten Morgen wurden wir um zehn Uhr bei unserem Guesthouse abgeholt. Unsere großen Rucksäcke konnten wir kostenfrei in der Unterkunft lagern, da wir eine weitere Nacht nach unserer Rückkehr aus dem Dschungel dort gebucht hatten. Nachdem alle Teilnehmer abgeholt waren ging es in Richtung Markt, wo der Fahrer und unser Guide die Verpflegung für den ersten Tag einkaufte. Anschließend fuhren wir zu einer Blumen- und Schmetterlingsfarm.

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Besuch der Elefantenfarm

Der zweite Punkt auf unserem Tagesprogramm war die Elefantenfarm und der einstündige Ritt auf den Dickhäutern. Ein persönliches Highlight für mich, da Elefanten zu meinen Lieblingstieren gehören. Unser Elefant war noch recht jung. Während des wackeligen Ritts sorgte er für feuchtfröhliche Abkühlung mit leicht verdrecktem Wasser aus Pfützen und futterte uns danach die mitgebrachten Bananen aus der Hand.

Einen Elefanten würde ich heute nicht mehr reiten, da die Erfahrungen in dem Camp zweifelhaft waren. Die jungen Elefanten werden angekettet, um ihre Flucht zu vermeiden. Die Menschen dort erziehen die Elefanten mit Rohrstöcken, an deren vordere Ende eine Spitze befestigt ist. Damit können die Dickhäuter getadelt werden oder an den Ohren in eine Richtung gelenkt werden, da es keine Zügel wie beispielsweise bei Pferden gibt. Natürlich geschehen diese Dinge nicht offenkundig, wenn man sich aber ein wenig erkundet und sich bewusst umschaut, entdeckt man viele Kleinigkeiten…

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Als wir wieder auf eigenen Beinen standen, stand ein erstes kleines Abendteuer a la Indiana Jones an. Die Überquerung eines Flusses in einem Käfig, der an einem Drahtseil befestigt war. Für einige Teilnehmer unserer Gruppe eine kleine Mutprobe. Unser Fahrer erwartete uns bereits auf der anderen Seite des Flusses. Er hatte unsere Tourenrucksäcke von dem Elefantencamp hierher gebracht, während unser Guide uns auf dem Dickhäuter-Ritt begleitet hatte.

Es war Zeit für das Mittagessen, die erste Stärkung. Wir bekamen ein Reisgericht, welchen in Bananenblätter gewickeltet war (Achtung scharf!). Dazu eine Flasche Wasser, welches wir für die folgende Wanderstrecke gebrauchen würden.

Hinauf zum Bergdorf

Und dann ging es los. Mit unseren Rucksäcken auf dem Rücken begann unser Aufstieg durch den Dschungel hinauf zum Bergdorf. Unsere Gruppe benötigte circa zwei Stunden, da wir mehrere kleine Pausen einlegten. Bei über 30 Grad waren die schmalen und teilweise sehr steilen Wege eine echte Herausforderung. Ich fragte mich mehrmals während des Aufstiegs, warum ich das Ganze eigentlich machte. Unser Guide lief fröhlich pfeifend vornweg, während mein Kopf hämmerte und der Schweiß meinen Körper hinunterlief – super motivierend.

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Ein Hund begleitete uns von Anfang an, verteidigte uns vor anderen Wandergruppen und schaute immer, dass alle beisammen blieben. Entgegen meiner Vermutung gehörte der Hund jedoch nicht unserem Guide, sondern war einer von vielen streunenden Hunde in diesen Bergen.

Als wir (endlich) das Bergdorf und unseren Schlafplatz für die erste Nacht erreicht hatten, legte ich mich erst einmal hin. Ich schlief vor Erschöpfung direkt ein und konnte erst als ich am Abend wieder aufwachte den Wahnsinnsblick von unserer Unterkunft – einem Holzhaus auf Stelzen – genießen. Unser Guide hatte währenddessen mit der Gastfamilie gekocht. Nach dem gemeinsamen Abendessen entwickelte sich ein lustiger und entspannter Abend. Natürlich durften dabei Kartenspiele und Bier nicht fehlen.

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Der Hund schlief vor der Tür unseres Hauses und begrüßte uns fröhlich am nächsten Morgen…

[Fortsetzung folgt]

 

 

 

 

 

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